Vampyr von Brigitte Melzer

Das Blut der Dunkelheit 

In einer abgelegenen Grafschaft in Schottland kehrt die junge Catherine nach Jahren der Angst in ihre Heimat zurück. Nicht in schönen Kleidern, nicht goldbehangen, nein als einfache Magd. Als sie dann jedoch den Mordanschlag auf den Earl, ihrem einstigen Freund Martáinn, vereitelt, gerät sie wieder in die Fänge der alten Burg. Als Auge für die Wache wird sie eingeschleust, doch dachte sie wirklich sie könnte ihre damaligen Freunde lange täuschen? Daeron, der beste Freund des Earls durchschaut sie sofort und ringt erneut mit der Vergangenheit und seine Gefühle. Für Liebesgeschichten bleibt jedoch keine Zeit, denn der Attentäter der Martáinns Leben bedroht hält sich immer noch in der Burg auf und scheint es auch auf Catherine abgesehen zu haben.
Ein blutiger Kampf beginnt und eines ist klar, nicht jeder wird überleben.

Meine Meinung

Nachdem ich schon Bücher der Autorin unter dem Namen Kate Logan gelesen habe, war ich gespannt was mich hier erwarten würde. Das Buch hat lang genug bei mir auf dem SuB gelegen, nun wurde es Zeit, dass ich es mir zur Brust nehme.

Cover und Titel finde ich jetzt zwar nicht atemberaubend, aber es ist ein Jugendbuch und noch dazu ein Vampirbuch, da kann man wohl nicht mehr erwarten. Ich fand es allerdings etwas übertrieben, da es hier ja nicht ausschließlich um Vampire ging ;)

Was mich allerdings positiv überrascht hat war, dass die Autorin es versteht sich von einem zum Anderen Roman vollkommen zu wandeln. Ihr Schreibstil hat sich doch sehr verändert und ich finde auf jeden Fall nichts ins Negative. Nein, sie nimmt den Stil der Zeit an in der sie sich befindet (hier spielt die Geschichte im 18. Jahrhundert) und bringt es dem Leser sehr glaubwürdig nahe. Wie es damals war, was in einer Burg so vorging und einige Phrasen die einem heute total altertümlich vorkommen.

Eine Sache war mir aber dann doch aufgefallen die sich schön beibehalten hatte: den Sichtwechsel der Figuren. Hier übernehmen neben der Protagonisten Catherine nämlich auch noch der Bösewicht und der Held das Steuer. Obwohl mich das bei vielen Autoren stört kann ich hier nicht davon sprechen, weil man immer weiß „wo“ und bei wem wir gerade sind.

Bigitte Melzer
ie Figuren die sie hier erschaffen hat waren auch recht verschieden und für mich ein wahrer Augenschmaus. Catherine ist das, was ich eine mutige Frau nenne, die sich für die damalige Zeit schon recht gut selbst verteidigen konnte, aber immer noch einen Ritter gebraucht hat um sie aus der einen oder anderen Gefahrensituation zu retten. Für uns tritt hier jemand als Held auf, denn ich mir vorher nicht einmal genauer „angesehen“ habe. 

Eines gab es dann doch was mich nicht so schwärmen lässt wie man das vielleicht hätte. Das Buch ist sehr knapp und kurz gehalten, wodurch ich kaum Zeit hatte mich in die Geschichte hineinzuleben. Tiefgang ist hier in den nicht mal 300 Seiten einfach entstanden. Zu wenig Zeit. Zu wenige Seiten.

Fazit
Ein guter Einstieg mit so mancher Macke, doch wenn man für zwischendurch die etwas andere historische Geschichte verschlingen will ist man hier denke ich gut aufgehoben. Von mir gibt es 4 von 5 Wölkchen.



Reihe
1.      Vampyr

Kleine Info: in Teil 2 ist eine neue Prota unterwegs ^^

Kommentare:

  1. Ich habe das Buch vor 4 Jahren gelesen und fande es damals schon unglaublich gut :-) Leider habe ich den 1. Teil nicht zuhause stehen und kann es nicht noch einmal lesen, aber ich weiß noch, das meine Meinung deiner gar nicht so unähnlich war ;-).
    Ich bin froh, das es immer noch Menschen gibt, die, trotz Frau Meyer, noch immer Vampirbücher gut finden und nicht alle gleich ablehhnen.

    Liebe Grüße,
    Nadine

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  2. also die liebe frau meyer hält mich sicher von rein gar nix ab XD die vampyr bücher sind ja wieder vollkommen anders! man darf halt nicht alles mit biss vergleichen das ist ein fehler ^^

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