
Ein bezarrer Ort erwartet ihn, eine Lichtung umgeben von einem riesigen Labyrinth das nicht nur eine Gefahr beherbergt und Monstern ein zu Hause gibt.
Die Lichter, die die hier leben, heißen ihn widerwillig willkommen und bürgern ihn ein, in eine Gruppe die nur aufs überleben aus ist und schon seit 2 Jahren einen Ausweg aus dem Labyrinth suchen, bisher erfolglos. Mit Thomas soll sich vieles ändern und als dann das erste Mädchen auf der Lichtung auftaucht scheint ihr Schicksal besiegelt und das letzte Korn in der Sanduhr fällt. Die Zeit ist gekommen. Das Rätsel muss gelöst werden.
Meine Meinung
Bevor ich "Das Labyrinth" (eng. "The Maze Runner") nicht selbst in den Händen hielt, hatte ich noch rein gar nichts von dem Buch gehört, aber kaum berührte das Cover meine Hände kamen von allen Seiten Jubelrufe :). Unglaublich aber wahr, hier hörte ich erst später das ich hier scheinbar einen Goldschatz abgegriffen habe.
Das Cover war eindeutig nicht das was mich anzog. Versteht mich nicht falsch, es sieht auf seine eigene Weise echt cool aus und gibt dem Ganzen etwas Düsteres, aber ich glaube mein Hirn ist schon leicht von den blumigen Mädchenbildern berauscht. Das englische finde ich übrigens sehr cool, genau so stellt man sich das Labyrinth vor, auch wenn ich selbst nicht angenommen hatte, dass die Wände so hoch sein sollen, aber die Efeuranken und das Gesamtbild passt einfach :)
Schon von Anfang an zieht einem der Autor mit seinem Schreibstil in den Bann. Es ist die gewisse Art und Weise wie wir Thomas kennenlernen - von Null auf. Er hat keine Erinnerung und damit hat er uns auch nichts voraus, er hat denselben Wissenstand wie wir. Das macht es für uns als Leser einfach in die Geschichte zu finden und vor allem uns mit Thomas zu identifizieren, was im Laufe der Geschichte schwerer wird, da er einen vollkommen eigenen Geist entwickelt und für uns unvorhersehbar wird ;) Was natürlich nichts schlechtes heißen muss, aber dazu nachher mehr.

Die Bandbreite der Figuren, die der Autor in die Geschichte geflochten hat, reicht von cholerischen Irren bis hin zu mysteriösen Helden. Eine angenehme Mischung und vor allem eines war daran interessant: hier haben wir es fast ausschließlich mit Jungs zu tun bzw. gilt hier die Fremde beinah nicht, weil man von ihr nur so wenig hört und sieht.
Mit Thomas als Prota war es für mich eine kleine Achterbahn, zwar ist er nett und wir wachsen mit ihm in die Geschichte hinein, doch schon relativ schnell muss man feststellen, dass der Prota doch mehr weiß also wir und sein Wissen aber leider immer für sich behält bis er es ausspricht (was mich teils echt wahnsinnig gemacht hat ;)).
Fazit
Ein ungewöhnliches Buch. Ein ungewöhnlicher Start in eine Trilogie. Wer gerne im Dunkeln tappt und es darauf anlegt Stück für Stück vor Spannung zu vergehen sicherlich das Richtige und vor allem für Dystopiefans, die dem ewigen Liebeleien entkommen wollen. Von mir gibt es 4 von 5 Wölkchen für diesen tollen, aber nicht perfekten, Auftakt.
Reihe
- "Das Labyrinth" (eng. "The Maze Runner")
- "In der Brandwüste" JULI2012 (eng. "The Scorch Trials")
- eng. "The Death Cure"
Mein Dank an den ChickenHouse Verlag für die Unterstützung mit diesem Buch.
Ach endlich mal jemand, der das Buch auch so gern mochte wie ich :)
AntwortenLöschenIch wünsch dir einen wunderschönen Frühlingsanfang :)
danke nanni :D dir auch einen schönen frühlingsanfang ;D bin ja schon gespannt wies mit thomas weitergeht :D
Löschenich hab das auch noch auf dem sub
AntwortenLöschenund so viel gutes gehört...aber irgendwie
hab ich momentan keine lust es zu lesen x)
naja ein andermal dann oder ;D das buch steht ja vom sub nicht auf und läuft davon ^^
LöschenJaaa, das Buch ist wirklich gut! Ich bin schon total gespannt auf die Fortsetzung!
AntwortenLöschenjaaa ich auch :D
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