Fallender Himmel [Legend 01] von Marie Lu


Einzeln sind sie besonders, gemeinsam eine Legende

Day, ist ein flüchtiger Verbrecher der gegen das Regime arbeitet. June, die beste Rekrutin der Republik, die fest an das System glaubt. Beide sind sie auf ihre Weise etwas Besonderes, einzigartig, stehen aber auf der jeweils anderen Seite.
Als Junes Bruder Metias eines Nachts, bei  einem von Days Streifzügen, getötet wird, streift ihr Leben zum ersten Mal das seine, denn das Messer in seiner Brust ist das von Day.  June will Rache und nimmt bereitwillig den Befehl an Day ausfindig und unschädlich zu machen. Doch als sich die beiden eines Nachts treffen, läuft es anders als geplant. June lernt Day kennen und verstehen, taucht ein in sein Leben als Geächteter und etwas wie Sympathie regt sich in ihr.
Schon bald stellt sich die Frage: Ist Day wirklich Matis Mörder oder steckt mehr dahinter als es von Beginn an den Anschein hatte?


Meine Meinung
Schon seit ich das Buch zum ersten Mal  gesehen und den Klappentext überflogen habe, war klar: das ist etwas für mich. Die Geschichte um Day und June in einer kaputten Welt, klang vielversprechend und wurde von mir beinah in einem Happs verschlungen. Warum fragt ihr euch?  Tja eine gute Frage…

Die Aufmachung des Buches ist schlicht und schön. Das militärische Zeichen, das bei der englischen Version schon auf dem Cover zu sehen ist, ziert auch das deutsche Buch und ist ein wahrer Blickfang. Über die Geschichte selbst sagt es allerdings wenig aus, hier ist das Original schon besser mit der jungen, düsteren Dame mit einer kaputten Stadt im Hintergrund.

Die Welt in die wir hier entführt werden ist, wie bei vielen Dystopien, zerstört und total kaputt. Day ist der einzige Lichtblick der Rebellen und June, naja sie ist die Ausnahmesoldatin des Systems. Die beiden sind wie Tag und Nacht, bis auf ihre einzige Gemeinsamkeit - ihre Verbissenheit. Die bekommen wir immer wieder zu spüren, sehr zur Unterhaltung von uns Lesern.
Gewisse unerwartet Wendungen peppen das Ganze noch zusätzlich auf und nicht nur einmal wird es ein klein wenig blutig. Inhaltlich kann man nur sagen: top, auch wenn einige Elemente für Dystopien schon fast typisch sind.


Der Schreibstil der Autorin ist locker und macht einem das Lesen in einem Zug leicht. Sie beschreibt bestimmte Situationen und Geheimnisse einfach auf eine Art die einen festhält und noch nach dem Ende des Buches nachwirkt. Ich hätte mich am liebsten sofort an Teil 2 gemacht, der kommt aber leider erst im Januar nächsten Jahres auf Englisch in die Regale :(
Schon lange hat mich kein Buch mehr so fesseln können, alleine weil die Spannung immer wieder einsetzte, als man gar nicht mehr damit gerechnet hat. Also nehmt euch vor eventuellen Überraschungen in Acht, hier ist vieles nicht wie es scheint.

Auch die Charaktere in diesem Buch können sich sehen lassen. Zwar lernen wir "nur" June und Day besser kennen, das heißt aber nicht, das die beiden nicht reichen würden, denn eines ist klar die zwei haben Feuer. Nebencharas wie Tess, Metias und Thomas versüßen einem die Geschichte noch zusätzlich. Oberflächlich bleiben die Figuren dieses Buches nämlich nur kurz, denn sehr bald schon bröckeln die Fassaden und was hervorkommt macht die Buch zu einem so tollen Leseerlebnis.


Fazit
Ein Wahnsinnsstart in eine Trilogie mit bester Pageturnerqualität. Für Fans dystopischer Abenteuer ein tolles Leseerlebnis. Von mir gibt es 5 von 5 Wölkchen und zwei Daumen hoch.




Reihe
  1. "Fallender Himmel" (eng. "Legend")
  2. Titel noch unbekannt (eng. "Prodigy" JANUAR 2013)
 
  Mein herzlicher Dank geht an den script 5 Verlag für die Unterstützung mit diesem Pageturner.

1 Kommentar:

  1. Schöne Rezi, mich hat das Buch auch gut unterhalten.

    LG
    Sabine

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