Dystopien – ein Do oder Don´t

Wer dieses Wort oft liest aber nicht genau weiß was es heißt, hier eine kurze Erklärung:
Eine Dystopie ist eine Anti-Utopie

Utopie:
Def.: Die Geschichte einer Idealgesellschaft, die zwar vorstellbar aber durch verschiedene Kriterien einfach noch nicht im wirklichen Leben umsetzbar ist; eine Utopie zeigt einen solchen Ort, eine solche Zeit und einer solche ideale Vorstellung verwirklicht auf

Was also eine Dystopie ist?
Eine Geschichte die in einer fiktiven Geschichte spielt, welche sich zum Negativen entwickelt, häufig durch eine absolutistische Regierung manipuliert und kontrolliert wird und somit kaum eigene Freiheit aufzeigt.

Jetzt aber zum Thema:
Momentan boomt der Markt ja nur so von Dystopien, ausgelöst von der Besessenheit mancher Bücherwürmer für die Tribute von Panem , schwappen Bücher wie „Die Auswahl", „Neva", „XVI - The Sign", „Divergent" und Co nur so in die Geschäft.

Was haltet ihr von diesem erneuten Hype, diesmal aber nicht im bissigen Bereich der Bücherecke, sondern in der Ecke die vor den Tributen schon lange nicht mehr benutzt wurde?

Ich habe bisher recht annehmbare und fantastische Dystopien gelesen (leider war zum Beispiel „Die Auswahl" eher nicht so meins, obwohl mir die Geschichte an sich sehr gefällt! – mehr dazu indem ihr hier *klickt*)

Hier eine kurze Auflistung einiger bekannter Dystopien inkl. Klassikern :)

-- alle davon habe ich zumindest entweder gelesen, im Kino gesehen oder noch am SuB (Uglies Teil1) bzw hab ich leider "Delirium" noch nicht kommt aber dann im Okt dran ;D
Mich faszinieren sie einfach immer wieder aufs neue.

Was waren bisher eure „dystopischen" Erfahrungen?
Kennt ihr eine unbekanntere Dystopie der zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde oder gar einen Klassiker den ich völlig übersehen habe?

Glaubt ihr im Allgemeinen, dass diese Überschwemmung für uns Leser bald genauso frustrierend sein wird wie der Biss-Hype, weil dadurch der Tiefgang und die Charaktervielfalt verloren geht?

So ich freu mich jetzt über euren Senf – den Eure Meinung ist mir wichtig :)


♥lich eure July

Das verbotene Eden - David und Juna von Thomas Thiemeyer

Was Hass entzweit, kann Liebe wieder einen?

Ein Virus der das Leben vor 65 Jahren von Grund auf geändert hat. Verfeindete Stämme. Krieg. Hass, so viel Hass.
Was wenn eine Krankheit das zerstört das bisher nur natürlich war. Was wenn ying und yang sich plötzlich nicht mehr ausgleichen. Was wenn sich Männer und Frauen nur noch bekriegen wollen. Tja dann zerbricht die Zivilisation und die Welt wie wir sie kennen.
65 Jahre nach dem schwarzen Zeitalter und immer noch die die Völker einander verhasst und dann geschieht etwas. Shakespeares größte Liebesgeschichte wiederholt sich in den Trümmern einer Stadt, zwischen zwei Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten: David der Mönch und Juna die Kriegerin. Wird auch ihre Liebe vergiftet und mit einem Dolch durchbohrt werden, wie es einst bei Romeo und Julia der Fall war oder kann hier die Liebe über den Tod triumphieren?


Kleiner Auszug:
Männer und Frauen. Das wäre wie Öl und Wasser. Schlimmer noch, wie Feuer und Benzin Leicht entzündlich und hoch brennbar. Alleine der Gedanke daran war völlig abwegig. "Was du sagst, ist Ketzerei...", murmelte sie. - Juna S. 44


Meine Meinung
Wie schön doch der momentange Dystopien-Boom ist. Ich liebe diese düsteren Ideen, was einmal passieren könnte und vor allem dieses Thema, das Thomas Thiemeyer hier behandelt hat es in sich. Eine Welt in der sich Männer und Frauen verachten oder gar hassen? Gar keine so leichte Vorstellung, aber dafür bin ich ja da ;D

Wieder mal mit dem oberflächlichem Zeug zuerst. Das Cover hat das gewisse Etwas, es zeigt unsere beiden Helden wirklich sehr gut an das adaptiert, was im Buch beschrieben wird. Dann noch die Landkarte im Inneren, wovon ich bei allen Büchern immer sehr angetan bin, da man eine bessere Vorstellung bekommt wo der Charakter jetzt gerade ist und wie weit der andere entfernt ist. Der Titel ist natürlich auch ein Volltreffer, gerade weil hier öfter auf biblische Stellen im Buch verwiesen wird und da wird kein Halt vor Eden gemacht. Eine schöneUmsetzung auf die Geschichte umgelegt, das muss man dem Verlag lassen.

Was das Storyboard an sich betrifft ist es eine wirklich gut durchdachte Geschichte. Der Autor hat sich einige Gedanken gemacht, wie sich die zwei verfeindeten Stämme so verhalten würden und was im allerschlimmsten Falle wohl passieren würde. Sehr authentisch waren viele seiner Gedankengänge, wie die Männer die auf die Waffengewalt und Maschinen setzten und die Frauen die mit der Natur eins werden und sich strikt an die Regeln halten, welche die Männer gerne beugen. Zwei so verschieden Völker die alle so ihre Macken haben und eine Welt die dem Leser ganz schön ins schwitzen bringt, wenn man sich vorstellt, denn Mann oder die Frau die Nacht für Nacht neben einem liegt auf einmal zu hassen und ihm oder ihr ein Messer in die Brust rammen zu wollen.

Der Schreibstil ist auch recht schön und leicht zu lesen, nur eines hat mich gestört und das gab glaub ich auch den Ausschlag für die 4 Wölkchen. Ich will hier auch nicht irgendwie unfähr sein, aber ich glaube ich weiß warum mich die Geschichte von Juna und David so gar nicht berühren wollte - das Buch hat kein Herz, hier fehlt dieser "Seufzmoment", das Dahinschmelzen und ich denke das liegt daran das ich von unglaublichen Autorinnen verwöhnt bin und Thomas Thiemeyer hier als Mann einfach zu wenig Herzblut reingesteckt hat, so hat es zumindest den Anschein. Somit leidet meiner Ansicht nach auch der Tiefgang, trotz hammermäßiger Idee. So nun werft den ersten Stein, aber das ist nun mal meine Meinung.

Last but not least die Charaktere. Zwar haben wir hier schon einiges an Potential, aber wie schon oben angemerkt, kann für mich ohne "Wow-Moment" einfach nicht alles passen, so auch bei den Charakteren, weil ich einfach nicht verstand was David und Juna jetzt genau aneinander fanden, wo sie ja nicht mal wirklich einen Bezug zueinander aufgebaut haben. Trotzdem fand ich die facettenreichen und so unterschiedlichen  Charaktere sehr gut, wie das Blümchen Gwen, den hasserfüllten Amon, die kriegerische Juna und den zahmen David. Man konnte sie hassen oder lieben, verachten oder verstehen und war sich nie ganz sicher ob nicht doch noch jemand eine Maske trägt.

Fazit
Eine Dystopie die eindeutig Potential hat, der es aber meiner Meinung nach etwas an Romantik und Gefühl fehlt, wo doch die Liebe hier eine große Rolle spielt. Trotzdem ist es die Idee, die dieses Buch zu etwas Besonderem macht. Ich vergebe 4 von 5 Wölkchen und bin gespannt wie es weitergeht in der Welt, in der sich Männer und Frauen bekriegen.





Mein Dank an den PAN Verlag für die großzügige Unterstützung mit diesem Buch.

Freitagsfüller #28

gehostet by scrap-impulse
Und wiedermal kam der Freitag schneller als erwartet, nur das ich diesmal rein gar nichts dran genießen kann, weil ich immense Migräne hab, wo nicht mal 5 Tabletten in zwei Tagen wirken -.-
Naja aber dennoch hier mein Freitagsfüller und ich hoffe bei euch ist das Wetter nicht ganz so beschießen wie bei mir...

1. Kürbisse sind wichtig. Woher ich das weiß? Naja immerhin hat einer Cinderella zu ihrem Ball gebracht und die ist berühmt geworden.

2.  So viel liegt noch vor mir und doch kommt es mir manchmal so vor als hätte ich schon zu viel erlebt…

3. Als ich 10 Jahre alt war, war die Welt noch wunderbar. Keine Sorgen, kein Bangen, keine Arbeit nahm mich gefangen. Jetzt ist es vorbei mit jedweder Kinderei. Haha neee vorbei ist das noch lange nicht ;D (sry falls ich jemandes Ohren mit meinen Reimen zum bluten gebracht habe)

4. Ein Hefter liegt hier neben mir auf dem Tisch. In einem Büro ganz schön ungewöhnlich oder? ;D

5. Wenn ich leben könnte wo ich wollte würde ich mich in die bergige und vollkommen grüne Hügelwelt von Irland niederlassen, mich mit Kobolden prügeln und mein alltägliches Guiness in meinem Stammpub trinken oder würde in Australien meinen Weg als Taucherin bestreiten.

6. Lieber September, warum nur ist da immer dieses blöde Wetter, warum möchtest du meinen Kopf in tausend kleine Einzelteile zerspringen lassen, warum musst du nur immer so viel Regen auf die Welt loslassen? So viele Fragen und keine anständige Antwort… Frechheit!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Essen bei meiner Besten (kocht für mich :D) und „Conan“ den Film , morgen habe ich Haushaltführen und ausgehen geplant und Sonntag möchte ich lesen und mich mit einer Freundin treffen!

Jetzt noch ein Clip mit dem Beat der einem ins Wochenende begleitet:


Hach das rockt so schön <3


Ein wunderschönes Wochenende an alle! Man liest sich,
♥lich eure July

TTT Die 10 hässlichsten Buchcover




Heute geht es beim TTT von Alice aus dem Bücherland um ....

Die 10 hässlichsten Buchcover


Das ist mal ein Thema, dass es in sich hat und achja – das ist der 30. TTT laut der lieben Alice *jubiläumstanzaufführ*.
So jetzt streng ich aber meine grauen Zellen an um die Buchcover ausfindig zu machen, die mir Brechreiz bescheren.
1.   Das deutsche Cover von Clockworkangel von Cassandra Clare. Da ist die originale Version so cool und die deutsche so hässlich das mir immer das Grauen kommt
2.   Die englischen Cover der Succubus Bücher, wo doch die deutschen so schön sind! Die englischen versteck ich aber ganz hinten im Regal.
3.   Die englischen Percy Jackson Romane, da gefallen mir wirklich alle nicht! Warum? Naja seht sie euch an…
4.   Die ersten drei Teile der deutschen Vampire Academy Bücher. Im Gegensatz zu den schönen englischen einfach nur kindisch und zu gothmäßig.
5.   Die Bücher von Douglass Adams zu Per Anhalter durch die Galaxis. ZU vollgestopft und nicht gerade schön gemacht.

6.   Die Taschenbuchversion von Tanya Carpenters Büchern. Diese Frau mit den entweder roten oder blauen Lippen oder keine Ahnung was, hat nicht annähernd das düstere Etwas, wie die HC Version.
7.   George Orwells 1984. Ich weiß das Buch ist in etwa 1.000 Jahre alt, aber da hat es bisher nicht ein einziges Mal ein ansehnliches Cover gegeben, das nervt.
8.   Die Nixen- Bücher von Helen Dunmore. Ich bitte euch – aschblonde Haare und blaue Lippen, grässlich sieht das aus. Ein Schock für das Auge.
9.   Anne Rice Roman zu Interview mit einem Vampir, auch wenn sie die Meisterin ist, wenn es um Vamps geht, aber das Cover hätte mich nie (niemals) auf das Buch aufmerksam gemacht.
10. Jeder der drei Bücher von „Das Zeitalter der Fünf“ von Trudi Canavan. Die riesigen Köpfe die hier am silbernen Cover rumschweben sind nicht grade das was einem da dran gefällt.

So das wars von mir ^^ Kann schon sein das einige meine Meinung nicht teilen und es gäbe auch noch einige andere Bücher die man hier nennen könnte. Wie die grausigen Cover der Liebesromane z.B wo eine Frau auf einem halbnackten Mann obenhängt..etc
Tja eines sollten die Verläge und deren Designabteilung auch schön langsam kapiert haben, das Auge liest bis zu einem gewissen Punkt mit und ich kaufe mir hässliche Bücher nur dann, wenn ich weiß, dass der Inhalt mich umhaut.
Wie sieht es da bei euch aus?
♥lich eure July