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Das Blut des schwarzen Löwen [Imperium der Drachen 01] von Bernd Perplies


Der Fluch der Drachen

Ein Baby, ein unschuldiges Baby. Das ist es, was Iolan damals war, als Arastoth ihm das Leben rettete und ihn in einem kleinen Fischerdorf zu einem anderen Leben verhalf.
Jahre zogen ins Land und Arastoth kehrte zurück, diesmal um den jungen Mann in einen Plan einzuweben der teuflisch und vielschichtig das ganze Imperium betreffen sollte.
Iolans Antrieb? Der Hass auf die Mörder seiner Eltern und Freunde - einzig den Tod des Königs sollte helfen das Feuer in seinem Herzen zu löschen.
Doch ist Rache tatsächlich die Lösung in diesem Krieg bei dem schon so viel Drachenblut vergoßen wurde?

Meine Meinung
Ich bin an und für sich ein großer Fan von Highfantasy jeder Klasse. Manche werden beinah von mir verschlungen, an anderen wiederum knabbere ich sehr lange. Leider war "Imperium der Drachen" eines der zweiten Sorte, sehr zu meinem Missfallen denn ich wollte wirklich, dass ich bei meinem allererster Perplies alle meine Fingernägel abkaue vor Spannung.

Titel und Cover sind auf jeden Fall typisch mystisch, zeigen aber wenig von der tatsächlichen Handlung, denn (***Achtung Spoiler***) hier geht es nicht um Drachen im herkömmlichen Sinne wie auf dem Bild oben.

Tja die gute alte Spannung - die ließ leider etwas sehhhhr lange auf sich warten. Zwar sind einige Passagen interessant und man fiebert auch mit, wann unser Prota denn nun endlich entdeckt um was es denn eigentlich geht, doch alles in allem fehlt der Feuereifer, der Funke oder auch einfach ein starker Held der einen in die Handlung zieht.
Auch das Cliffhanger Ende macht die Sache nicht gerade einfacher, denn hier hätte der Autor schon leicht noch einen guten Übergang zu Teil 2 schaffen können.

Aber um nicht alles nur schlechtzumachen, mir gefiel der Grundplot, die Idee hinter der Handlung, die leider etwas farblos war. Auch eine bestimmte Schlacht hatte bestimmt was für sich, nur ging nach dem recht tollen Anfang alles in einen langsamen Trott über. Hätte der Autor mehr über die verschiedenen Völker erzählt , die durchaus interessant schienen, hätte er hier sicher einiges wettmachen können.

Fazit
Für den etwas dürftigen Start in die Reihe gibt es von mir, für die etwas farblose Handlung, nur 2,5 von 5 Wölkchen. Für wahre Perplies Fans eventuell trotzdem ein gutes Lesefutter, ich hatte leider keinen Vergleich und empfehle das Buch nur hartgesottenen Fans, Anfänger lieber Finger weg!



Reihe
  1. "Das Blut des schwarzen Löwen"
  2. "Kampf um Aidranon"


Mein herzlicher Dank an den Egmont INK Verlag für die tatkräftige Unterstützung.


Serafina - Das Königreich der Drachen von Rachel Hartman

Drachen der etwas anderen Art

Schon seit Ihrer Geburt umgibt die junge Serafina ein Geheimnis. Das silberne Band aus Schuppen um ihre Taille und eine Sprache die sie eigentlich nicht beherrschen dürfte - dass alles nur weil ihre Mutter bis zu Ihrer Geburt ein gigantisches Geheimnis hütete. Serafinas Mutter war ein Drache und ihre Tochter somit ein Halbdrache. Das bringt nicht nur ein Problem mit sich, denn in Goredd dürfen Drachen und Menschen niemals zusammensein geschweigedenn Kinder zeugen.
Doch passiert ist passiert und Serafina muss nicht nur einmal ihr Geheimnis hüten um zu überleben.
Erschwerend kommt nach einer Weile hinzu, dass die Stimmen in ihrem Kopf wohl tatsächlich zu existieren scheinen. Auf der Suche nach den Wesen in ihrem Inneren stößt sie jedoch auf etwas anderes. Durch den Mord an einem Mitglied des Königshauses wird sie mit den Ermittlungen betraut und findet nicht nur den schludigen, sondern auch unerwartetes der dritten Art.

Meine Meinung
Als ich dieses Buch erhalten habe, wusste ich rein gar nicht was mich erwarten wird ;) Alleine Paolinis Meinung dazu machte mich neugierig, aber leider war ich nicht ganz so entzückt von der Geschichte wie der junge Mann der die Drachenreiter ins Leben rief.

Das deutsche Cover ist auf jeden Fall schon einmal sehr fantastisch und zeigt was uns in dem Buch erwarten wird. Ähnlich ist da auch das UK Cover (unten links), wobei es viel anziehender wirkt und noch eine Spur mystischer, fasst Herr der Ringe ähnlich :). Das gezeichnete Cover aus Kanada ist da ganz anders, sieht aber auch durchaus interessant aus, weil es einfach mal etwas Anderes ist und nicht jedem zweiten Buch ähnelt.

UK< -----------> Canada

Die Geschichte um die Drachen, welche gern auch einmal Menschengestalt annehmen ruht auf einem interessanten Fundament. Einige magische Einflüsse passen sehr gut zur Geschichte um die Halbdrachendame und geben dem Ganzen einen besonderen Touch. Dazu zählen unzählige komische Wesen in ihrem Kopf, die Drachenwesen, die in den dunklen Gassen der Stadt warten und die Begabungen die Drachen so haben.

Leider hat der Schreibstil das Lesen nicht immer einfach gemacht. Er ist zwar sehr modern und sicher nicht schwer zu verstehen, jedoch fehlte mir Passagenweise einfach die Spannung und ich konnte das Buch oft nur zur Seite legen. Auch die lückenhaften Informationen, die sicher so gewollt sind, schmälern das Lesevergnügen etwas. Einige Leser finden das aber sicher nicht so schlimm wie ich das vielleicht tue.

Was die Charaktere angeht war ich überrascht wegen der Vielfalt die sich hier versammelt. Je mehr wir in die Geschichte der jungen Serafina eintauchen, desto mehr Menschen begeben sich auf "die Bühne" des Buches. Eine derartige Bandbreite an interessanten Figuren findet man nicht so oft in Büchern, vor allem lernen wir einige schon gut kennen, wenn auch nicht die interessantesten ;D, aber das ist wohl Teil 2 und 3 vorbehalten.


Fazit
Eine ungewöhnliche Geschichte mit Potential. Die Geheimnisse die uns in diesem Buch erwarten machen auf jeden Fall Lust auf mehr, leider happert es aber manchmal an der Umsetzung.
Von mir gibt es 3 von 5 Wölkchen für einen guten, aber nicht perfekten Start in diese Trilogie.






Reihe
1. "Serafina: Das Königreich der Drachen" (eng. "Seraphina")
2. Titel unbekannt (eng. "Dracomachia" JULI2013)
3. Titel unbekannt


Mein Dank an den cbt Verlag für die tatkräftige Unterstützung mit diesem Buch.

Das Erbe der Macht [Eragon 4] von Christopher Paolini

Ein episches Ende des Drachenreiter-Zyklus


Spoilerwarnung - dies ist bereits der vierte und letzte Teil des Drachenreiterzyklus!


Der Krieg in Reich Alagaesia geht weiter, alle Völker sind bereit sich gegen den dunklen Tyrannen zu vereinen und ihn zu vernichten, wie er das Geschlecht der Drachenreiter vernichtet hat. Die Schlachten sind hart, aber Eragon weiß, dass ihm die größte aller Schlachten noch bevor steht, doch wie will er Galbatorix vernichten und auch gegen Murtagh bestehen, die so viele Herzen der Herzen von Drachen in ihren Besitz haben. Ihm bleibt nur eine Hoffnung und das ist die Prophezeiung von der Werkatze Solembum, die vor langer Zeit weissagte, dass das Verließ der Seelen der einzige Lichtblick ist, wenn alles verloren scheint...


Meine Meinung
Schon lange bin ich den Romanen von Paolini verfallen. Ich liebe die Drachenreiterbücher und freue mich seit nun schon 3 Jahren auf die Fortsetzung und nun hatte ich die Gelegenheit Eragon auf seinem letzten Weg zu begleiten, der mit Tränen, Geheimnissen und Überraschungen gepflastert ist.


Wie schon bei den Vorgängern ist auch "Das Erbe der Macht" (eng. "Inheritence") sehr einfach gehalten was das Cover angeht (wie viele andere High Fantasy Bücher ;D). Das einzige, was man sich hier fragt ist: Was hat es mit dem grünen Drachen auf sich? Den wir alle wissen wo sich noch ein grünes Ei befindet und das ist nun wirklich nicht schwer zu erraten, doch wie und was geschieht? Naja das muss man selbst herausfinden indem man in die Welt von Eragon huscht.


Poalini beherrscht auch in Teil 4 sein Handwerk, was er übrigens schon mit 15 durch  "Das Vermächtnis der Drachenreiter"  (engl.: "Eragon") bewies. Seine Bücher strotzen nur so von Ideen und nachdem viele Leser wütend waren, das die Trilogie erweitert wurde, können auch diese nicht umhin zu sehen, das er es durch einen Teil 4 besser schafft unsre Fragen zu beantworten. Viele Geheimnisse werden gelüftet und obwohl man immer schon das eine oder andere im Hinterkopf hat und Vermutungen anstellt, kann man es dennoch nicht schaffen den Autor gänzlich zu durchschauen. Ich für meinen Teil hatte ein anderes Ende erwartet, zwar lag ich mit sehr vielen Vermutungen richtig und auch das Bild hat gepasst, aber man kann hier einfach nicht alles lüften, dazu geschieht zu viel in der Reihe.

Der Schreibstil ist auch hier wieder leicht und flüssig zu lesen, auch wenn das Buch vor Schlachten nur so strotzt, was in den Vorgängern nur bedingt der Fall war. Wieder erleben wir die Sicht von verschiedenen Personen, seit es nun ein kleiner Schwenker in Saphiras Gedanken, Rorans Schlachten oder Nasuadas Erlebnissen. So bekommt der Leser einen guten Eindruck von allem was so vorgeht bei den Varden und um sie herum.
Das einzige was mich teilweise etwas gestört hat war, dass manche Gedanken oder eher Sichtweisen etwas hastig wechseln, aber da man immer wieder gleich weiß mit wem man es zu tun hat ist das nur halb so wild.

Eine Sache will ich hier am Ende noch erwähnen und zwar, dass ich erstaunt war in welch großem Ausmaß Paolini uns nach dem Finale, auf das alle gewartet haben, noch ein Nachbeben beschert. Der Leser darf sich also auf eine wirklich umfassende Lösung freuen, das dürfte wohl auch erklären warum dieser Teil fast tausend Seiten hat ;)

Fazit
Ein blutiger Abschluss der viele Geheimnisse löst und birgt. Mit Eragon geht es in die entscheidende Runde, die dem Leser so einiges bietet. Für mich ein absolutes Muss, für alle anderen Eragonleser meiner Meinung auch. Von mir gibt es 4,5 von 5 Wölkchen und ein enttäuschtes Seufzen weil sich Paolini vielleicht erst irgendwann wieder an das Thema Alagaesia ranwagen wird.



Reihe

  1. "Das Vermächtnis der Drachenreiter"  (engl.: "Eragon")
  2. "Der Auftrag des Ältesten"  (engl.: "Eldest")
  3. "Die Weisheit des Feuers"  ( engl: "Brisingr")
  4. "Das Erbe der Macht" (eng. "Inheritence") 

Mein Dank an den cbj Verlag für die tatkräftige Unterstützung mit diesem Buch.